Geschichtliches am Weg

Der frühere „Burggeist“ Lowwerhannes wird dem Wanderer auf dem Veischeder Sonnenpfad immer wieder mal über den Weg laufen!

Johann der II, der letzte Edelherr auf der Burg Bilstein (erbaut 1225) im Volksmund "Lowwerhannes"genannt, starb 1365! Gerüchte sagen aber auch:“ Er soll sich noch heute in den Wäldern rund um die Burg Bilstein herumtreiben!“
Nach dem Lowwerhannes wurde auch eine Stärkung für den „schwächelnden“ Wanderer benannt, die in allen Betrieben der IG Veischedetal angeboten wird.
Das „Lowwerhannes-Brotzeitbrett“ mit frischem Sauerländer Graubrot und hausgemachter Wurst und Schinken und einem Kräuterschnaps !

 

Wallburg Jäckelchen
Die Wallburg Jäckelchen liegt in Attendorn auf einem Sattel des Höhenzuges zwischen Veischede- und Repetal. Über diesen Gebirgszug führt der alte „Römerweg“, eine Fernstraße von Bonn kommend, über Olpe, Griesemert, Neuenwald (Olpe) zum Jäckelchen. Von hier weiter bis oberhalb Grevenbrück, wo er mit der Heidenstraße eine gemeinsame Trassenführung hat, unterhalb der Peperburg vorbei, hier die Lenne überquerend, durch den Ort Elspe, wo er sich wieder gabelt und in Richtung der Briloner Hochebene führt.

Die Berghänge des Jäckelchen welches zwischen den beiden Bergkuppen des „Quinhagen“ und des „Osterlöh“ liegt, fallen nach Westen steil zum Repetal ab. Nach Osten bildet eine Quellmulde direkt unterhalb ein breites Siepen zum Veischedetal. Auf der gegenüberliegenden steil zum Veischedetal abfallenden Bergkuppe des Hofkühlberges liegt die Wallanlage Hofkühl.

Hohlwege
Auf dem Jäckelchen wird der Römerweg durch mehrere Gräben und Wälle parallel hierzu eingezwängt und an der Wallanlage mit einem Abschnittswall abgeriegelt. Ein weiterer Abschnittswall führt vom Quinhagen senkrecht zum Römerweg. Weitere parallele Gräben und Wälle sind auf halber Höhe auf der Seite des Repetals zu erkennen. Der Einstieg ins Jäckelchen auf dem Sattel von Oberveischede ins Repetal wird durch vier quer zum Römerweg verlaufende Gräben und Wälle abgesperrt.
Die Anlage selber besteht aus einer mächtigen Außengraben/Wallanlage mit rundlichem bis viereckigen Grundriss neben der alten Straßentrasse gelegen, mit einem im Halbkreis ansetzenden, später gerade werdenden Wall, welcher von einem Graben begleitet wird und den Römerweg abriegelt. Eine alte Toranlage ist nicht zu erkennen.

Ein Durchbruch durch den Wall im Zuge eines Wirtschaftsweges im Jahre 1983 ließ erkennen, das der 2 m hohe und 8 bis 10 Meter breite Wall an der Außenseite durch eine gut gearbeitete Steinmauer als Außenschale gehalten wurde (siehe Bild). Auf der Innenseite schloss sich eine 1,2 bis 1,4 Meter breite Packmauer an, die teilweise aus in größeren Mörtelfladen gelagertem Schotter bestand. Durch Steinraub ist die Mauer abgetragen worden, so dass sich die ursprüngliche Höhe nur schwer rekonstruieren lässt, könnte wenigstens 3 bis 4m erreicht haben. So könnten zwischen Mauerkrone und Grabensohle 4,5 bis 5 Meter Höhenunterschied bestanden haben.

 

Wallanlage Hofkühl

Die Wallanlage Hofkühl ist eine Wallburg nahe der Ortschaft Oberveischeide in Olpe.
Sie befindet sich auf dem 485 Meter hohen Hofkühlberg etwa 1,5 Kilometer südwestlich des Ortes auf der Kuppe des Berges. Sie lässt sich schwer datieren, dürfte jedoch in die jüngere Eisenzeit (La-Tène-Zeit) gehören. Der Berg, auf dem sich die Anlage befindet, fällt zum Veischedetal nach Norden und Westen steil ab. Im Süden und Osten wird die Bergkuppe jeweils durch ein Bachsiepen steil abgegrenzt.
Hier befindet sich eine kleine länglich ovale, aus Wall und Außengraben bestehende Wallanlage. Die Innenabmessungen des Ovals betragen 80 mal 60 Meter. Die unterschiedlich starken Wälle sind 3 bis 4 Meter hoch, der vorgelagerte Graben etwa 3 bis 4 Meter breit und heute noch etwa ein Meter tief. Im Nordosten und Südwesten befand sich je ein Tor, das man an den verdickten Wallenden erkennen kann. Ein weiterer Wall mit Außengraben befindet sich im Abstand von 20 Metern vor dem nordöstlichen Tor.
Kleinere Ausgrabungen im Jahr 1952 ergaben lediglich Funde kleiner Holzkohlestücke und rot gebrannten Lehm. Reste von Pfosten wurden nicht angetroffen. Weiterhin wurde ein kleines Stück einer Randscherbe gefunden. Flächenmäßige Untersuchungen mit einer Metallsonde ergaben keine datierbaren Befunde.
Etwa 1200 m nordwestlich des Hofkühl auf dem gegenüberliegenden Bergrücken liegt in Sichtweite die Wallburg Jäckelchen, welche den alten Römerweg abriegelte.

Naturwaldzelle Rosenberg
buchenwaldrosenberg Die Naturwaldzelle Rosenberg, direkt nördlich des Ortes Bilstein oberhalb der Burg Bilstein. Schon 1976 wurde das Gelände am Südosthang des Rosenbergs als Naturwaldzelle ausgewiesen. Seither wird es nicht mehr forstlich genutzt. Der Laubwald besteht hauptsächlich aus Buchen, wie das Bild zeigt!

Burg Bilstein
Bilstein mit Burg Bilstein Die Burg Bilstein wurde von 1202 bis 1225 auf dem Rosenberg unter der Regie des Edelherrn Dietrich II. von Gevore erbaut. Die älteste bisher bekannte Erwähnung der Burg Bilstein findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1225. In ihr bekundet Graf Gottfried von Arnsberg, dass Edelherr Dietrich von Bilstein dem Kloster Rumbeck sein voll eigenes Gut Seringhausen bei Erwitte verkauft hat.
Sitz der Herren von Gevore war ursprünglich die Burg Peperburg im wenige Kilometer entfernten Grevenbrück, die jedoch aus ungeklärten Gründen Mitte des 12. Jahrhunderts verlassen wurde.

Eine These besagt, dass der Adel sich in seine Jagdreviere zurückgezogen hatte. Dietrich II. von Gevore nannte sich fortan Dietrich I. von Bilstein. Im Jahre 1363 ging die Burg in den Besitz der Grafen von der Mark über.
Die Burg Bilstein wurde von 1202 bis 1225 auf dem Rosenberg unter der Regie des Edelherrn Dietrich II. von Gevore erbaut. Die älteste bisher bekannte Erwähnung der Burg Bilstein findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1225. In ihr bekundet Graf Gottfried von Arnsberg, dass Edelherr Dietrich von Bilstein dem Kloster Rumbeck sein voll eigenes Gut Seringhausen bei Erwitte verkauft hat.[4]
Sitz der Herren von Gevore war ursprünglich die Burg Peperburg im wenige Kilometer entfernten Grevenbrück, die jedoch aus ungeklärten Gründen Mitte des 12. Jahrhunderts verlassen wurde.

- Kurkölner Zeit
Während der Soester Fehde konnte Kurköln die Burg nach mehrwöchiger Belagerung am 24. Oktober 1445 kampflos einnehmen. Bereits eine Woche vorher war ein Waffenstillstand geschlossen worden. Noch am Tag der Einnahme bestätigte Erzbischof Dietrich II. von Moers den Bilsteinern ihre angestammten Rechte und Freiheiten.[6] Die Burg blieb bis zur Säkularisation 1802 in Kurkölner Besitz und wurde Sitz des Amtes Bilstein. Als Vertreter des Erzbischofs von Köln residierte dort der Amtsdrost.

- Preußische Zeit
1802 wurde das Gebiet um die Burg nach der Auflösung Kurkölns zunächst Hessen zugeteilt. Später, ab 1816, gehörte es zu Preußen. Die Burg war vom 16. Januar 1817 bis zum 31. Dezember 1818 Sitz des Kreises Bilstein, bevor 1819 die Verwaltung nach Olpe verlegt wurde. Bis 1820 war dort noch die Forstverwaltung untergebracht.

- Heute
Seit 1927 befindet sich im Burggebäude, das seit 1979 im Besitz des Deutschen Jugendherbergswerkes ist, eine Jugendherberge. Im Jahr 1978 wurde der linke Seitenflügel komplett neu errichtet. Er beherbergt den Großteil der Gästezimmer sowie zwei Tagesräume.

 

Quellen: Wikipedia